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Krisenseelsorge ist ein Spezialfall der Schulseelsorge. Wenn in einer Schule doch passiert, was keiner erleben wollte, fühlen sich Schulleitungen und Lehrkräfte überfordert: ein traumatisches Ereignis, ein Unfall, ein plötzlicher Tod, eine Gewalttat. Neben den Schulseelsorger*innen sind oft auch Religionslehrer*innen gefordert, aktiv zu werden. Hier unterstützten die Mitarbeitenden in der Krisenseelsorge einzeln oder in Teams. Sie kommen vor Ort in die Schule, stehen den Betroffenen bei oder organisieren Begleitung für die ganze Schulgemeinde.
Mitarbeiter*innen der Krienseelsorge bieten gegen Honorar auch Kollegiumsfortbildungen zum Umgang mit Tod und Trauer in der Schule an.
In der Aus- und Fortbildung und der Organisation der Rufbereitschaft der Krisenseelsorge kooperiert die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau mit dem katholischen Bistum Mainz. Seit 2009 werden die Ausbildungskurse gemeinsamen angeboten. Fast einhundert Schulseelsorger*innen konnten so bisher zur Krisenseelsorger*in qualifiziert werden. Alle Teams der Krisenseelsorge sind ökumenisch besetzt.
Die Krisenseelsorge in Schulen kooperiert mit dem schulpsychologischen Dienst und der Notfallseelsorge.
Die Kontaktdaten der örtlichen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie die Zuständigkeiten nach Schulen finden Sie bei Ihrem Staatlichen Schulamt.
Für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau ist das Religionspädagogische Institut der EKKW und der EKHN verantwortlicher Partner bei der Aus- und Fortbildung, sowie der Begleitung der Krisenseelsorger*innen.
Eine Schulseelsorgeausbildung ist Voraussetzung für eine Bewerbung. Das Leitungsteam Krisenseelsorge entscheidet dann über die Teilnahme an der Weiterbildung zur Krsienseelsorger*in.
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